Über Rondorf und Meschenich

Rondorf

Rondorf grenzt im Osten an Rodenkirchen und Hahnwald, im Süden an Immendorf und Meschenich, im Westen an Hürth und im Norden an Zollstock und Raderthal. Zu Rondorf gehören ebenfalls die Dörfer Hochkirchen, Höningen, Konraderhöhe und ein Teil von Giesdorf (Giesdorfer Höfe).

    * Fläche: 8,2 km²
    * Einwohner: 9498 (31. Dez. 2008)
    * Bevölkerungsdichte: 1158 Einwohner/km²
    * Postleitzahl: 50997

Die erste historische Erwähnung als „Rumenthorp“ entstammt dem Jahre 941. Im Mittelalter gehörte die Ansiedlung dem Kölngau an und kam in seiner späteren Zeit als Rondorf zum Amt Brühl im Kurfürstentum Köln. 1794 besetzten französische Revolutionstruppen den Ort. In napoleonischer Zeit wurde die gleichnamige Mairie Rondorf nach dem Ort in ihrem Zentrum benannt und gehörte zum Kanton Brühl im Arrondissement Köln im Département de la Roer.
 
1815 entstand daraus die Bürgermeisterei Rondorf im Kreis Köln. 1888 wurden die Orte Bayenthal, Klettenberg, Marienburg, Raderthal und Zollstock aus der Gemeinde Rondorf ausgegliedert und in die Stadt Köln eingemeindet. 1964 wurde die Gemeinde Rondorf in die Gemeinde Rodenkirchen umbenannt und 1975 nach Köln eingemeindet. Ein Großteil der Bebauung entstammt den 1930er Jahren und der Nachkriegszeit.

Die 1900 im neugotischen Stil errichtete Kirche "Heilige Drei Könige", durch einen Turm 1957 erweitert, wird mittlerweile nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Sie wurde 1987 profaniert und zu einem Architekturbüro umgebaut. Während das Kirchenschiff nicht nur als Büro-, sondern auch als Ausstellungsraum und Konzertsaal genutzt wird, leben die Architekten mit ihren Familien im Turm der ehemaligen Kirche.

Quelle: www.bilderbuch-koeln.de

Meschenich

Meschenich grenzt im Osten an Immendorf, im Süden an Brühl, im Westen an Hürth und im Norden an Rondorf.

    * Fläche: 4,7 km²
    * Einwohner: 7586 (31. Dez. 2008)
    * Bevölkerungsdichte: 1614 Einwohner/km²
    * Postleitzahl: 50997

Meschenich wurde bereits in der römischen Zeit entlang einer Heeresstraße besiedelt; die erste historische Erwähnung als "Meschingen" entstammt dem Jahre 1166. Im Mittelalter besaßen zahlreiche Kölner Klöster und Kirchen Besitzungen im Gebiet des Stadtteils. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war Meschenich ein Teil des Amtes Brühl. Danach gehörte Meschenich zur Bürgermeisterei Rodenkirchen. 1975 wurde es nach Köln eingemeindet.

Im Stadtteil befinden sich einerseits dem 19. Jahrhundert entstammende Giebelhäuser aus Backstein, andererseits die Großsiedlung mit Wohnhochhäusern „An der Fuhr“ (früher: "Auf dem Kölnberg"), erbaut in den 1970er Jahren. Letztere ist heute städtebaulich umstritten.
Quelle: www.bilderbuch-koeln.de

 

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